Sie sind hier:
  • Strafverfahrensrecht als Grundlage erfolgreicher Wirtschaftsstrafverfahren

Strafverfahrensrecht als Grundlage erfolgreicher Wirtschaftsstrafverfahren

Bild KI generiert.

Komplexe Wirtschaftsstrafverfahren stellen hohe Anforderungen an die Ermittlungsarbeit. Große Datenmengen, verschachtelte Unternehmensstrukturen, digitale Beweismittel und zunehmend grenzüberschreitende Sachverhalte gehören heute vielfach zum Ermittlungsalltag.

Umso wichtiger sind fundierte Kenntnisse des Strafverfahrensrechts. Denn eine erfolgreiche Ermittlung erschöpft sich nicht darin, einen Sachverhalt tatsächlich aufzuklären. Entscheidend ist, dass Beweise rechtmäßig erhoben, gesichert und im späteren Strafverfahren verwertbar sind. Gerade bei Durchsuchung und Beschlagnahme, der Auswertung digitaler Daten, Vernehmungen oder internationalen Ermittlungsmaßnahmen können verfahrensrechtliche Fragen maßgeblich für den weiteren Verlauf eines Verfahrens sein.

Blick auf die Bundesfinanzakademie Brühl

Gute Ermittlungsarbeit in Wirtschaftsstrafverfahren setzt deshalb immer auch sichere Kenntnisse des Strafverfahrensrechts voraus. Effektive Strafverfolgung und rechtsstaatliche Verfahrensführung sind dabei keine Gegensätze – sie bedingen einander.

Vor diesem Hintergrund trug der Rektor der HfÖV, Herr Prof. Dr. Niclas-Frederic Weisser, LL.M. (Osnabrück), LL.M. (Hull), am 27. und 28. August 2026, gemeinsam mit Herrn WiRef RD Dipl.-Kfm., Dipl.-Finw. (FH) Thorsten Krafft erneut an der Bundesfinanzakademie in Brühl für zahlreiche Beamtinnen und Beamte der Justizbehörden der Bundesländer vor.

Für das EU-geförderte Jean Monnet Centre of Excellence Crime Investigations and Criminal Justice (CCICJ) beschäftigen sie sich uns auch in diesem Jahr intensiv mit den strafverfahrensrechtlichen Grundlagen in Wirtschaftsstrafverfahren und den damit verbundenen europarechtlichen Bezügen.