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Research Group VI - Wirtschaftskriminalität und Geldwäsche im Gesundheitssektor

Die Forschungsgruppe VI konzentriert sich auf die Ursachen, Erscheinungsformen, Verfolgung und Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität und Geldwäsche im Gesundheitssektor. Dieser Sektor ist mit Ausgaben von 538 Milliarden im Jahr 2024 einer der größten Wirtschaftszweige in Deutschland. Dadurch bietet er ein reiches Feld für Missbrauch und Anreize für Wirtschaftsdelinquenz. Gerade Straftaten wie Abrechnungsbetrug von Ärzten, Pharmaunternehmen und Pflegediensten und Korruption im Gesundheitswesen können geeignete Vortaten für Geldwäsche sein. Die Gefahr, die von dieser Kriminalität ausgeht, bedroht nicht nur die Finanz- und Versicherungssysteme, sie untergräbt auch das Vertrauen in den Gesundheitssektor und seine Akteure. Häufig agieren die Straftäter grenzüberschreitend, so dass die Problematik eine internationale Dimension gewinnt. Ziel der Forschungsgruppe ist es, Strategien zu entwickeln, wie sich die Ursachen dieser Kriminalitätsformen besser bekämpfen lassen und wie die Prävention effektiver auszugestalten ist.

Leitung: Prof. Dr. iur. Dorothea Habermann, LL.M. (San Diego)
Curriculum Vitae

Wenn Sie Sachverständige aus Wissenschaft und Praxis zu diesem Thema suchen oder selbst die Expertise besitzen, an diesem Thema mitzuwirken, wenden Sie sich gerne an:
dorothea.habermann@hfoev.bremen.de