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Kryptowerte im Fokus von Wirtschafts- und Steuerkriminalität sowie Geldwäsche

Mit der zunehmenden Verbreitung von Kryptowerten wächst auch ihre Bedeutung im Bereich der Wirtschafts- und Steuerkriminalität sowie Geldwäsche. Sie bieten zwar innovative Möglichkeiten für den digitalen Zahlungsverkehr und Investitionen, gleichzeitig eröffnen sie jedoch neue Risiken für Geldwäsche, Steuerhinterziehung und illegale Finanzströme. Besonders problematisch ist deren pseudonyme (und technische teilweise sogar mögliche anonyme) Nutzung. Transaktionen können grenzüberschreitend und ohne klassische Banken erfolgen, was die Nachverfolgung erschwert. Für Ermittlungsbehörden gewinnt daher die Analyse von Blockchain-Transaktionen zunehmend an Bedeutung.

In diesem Kontext beleuchtete Herr Prof. Dr. Niclas-Frederic Weisser, LL.M. (Osnabrück), LL.M. (Hull) am 13. Mai 2026 für das EU-geförderte Jean Monnet Centre of Excellence Crime Investigations and Criminal Justice (CCICJ) an der HfÖV Bremen auf dem diesjährigen „Erfahrungsaustausch der Schwerpunktstaatsanwaltschaften für die Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität“ die Nutzungsmöglichkeiten von Kryptowerten für Straftaten sowie die Problemstellungen für die Ermittlung dieses Kriminalitätsphänomens.