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Einsatz von KI-Tools im Gesundheitswesen

Prof. Dr. Dorothea Habermann

Der Einsatz von KI ist auch im Gesundheitssektor nicht mehr wegzudenken. Gerade im Bereich der Medizin versprechen Diagnosetools und automatisierte Anamnesegespräche, die tägliche Routine von Ärztinnen und Ärzten zu erleichtern. Während der Nutzen nicht von der Hand zu weisen ist, bringen die KI-Tools erhebliche Risiken mit sich. Die Haftungs- und Strafbarkeitsfragen sind noch weitgehend ungeklärt und nicht judiziert.

Prof. Dr. Dorothea Habermann, LL.M. hat auf dem Hamburger Ärztekongress GynTag 2026 zu den Strafbarkeitsfragen von KI-Tools vorgetragen und im Rahmen einer Podiumsdiskussion darüber diskutiert. Habermann hat u.a. die rechtlichen Folgen einer ungeprüften Übernahme der KI-Befunde, die Sorgfaltspflichten zur Vermeidung einer Fahrlässigkeitsstrafbarkeit und den rechtlichen Rahmen der KI- Verordnung der EU präsentiert und Empfehlungen für die Praxis vorgeschlagen. Die anschließende Diskussion mit den Vertretern der Ärzteschaft und des Gesundheitswesens hat deutlich gemacht, wie relevant diese Thematik für die Praxis ist.